Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen

Mittagsmenue auf Tabelett mit Glas Wasser und BesteckDurch den Ausbau der Ganztagsschulen kommt der Verpflegung in Schulen eine bedeutende Rolle zu. Aus diesem Grund wurde die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachen als zentrale Anlaufstelle für fachliche, organisatorische und logistische Fragen eingerichtet. Auf den folgenden Seiten der Vernetzungsstelle erfahren Sie mehr über uns, unsere Arbeit und unsere Ziele.

Unter Aktuelles finden Sie neben zahlreichen Veranstaltungshinweisen auch aktuelle Pressemitteilungen rund um die Themen Ernährung, Schule und Schulverpflegung sowie Berichte über die Veranstaltungen der Vernetzungsstelle. Unser Newsletter bietet Ihnen zudem die Möglichkeit zeitnah über alles Wissenswerte aus dem Bereich Schulverpflegung informiert zu werden. Weiterführende Informationen finden Sie unter Schulverpflegung, Links und Downloads.

Bei allen Fragen rund um das Thema Schulverpflegung steht Ihnen das Team der Vernetzungsstelle gerne zur Verfügung.

Neueste Meldungen

05.11.2018 - Materialien und Ideen für Schulaktionen 2018

Planen Sie Ihren „Tag der Schulverpflegung 2018“ zum Motto „Vielfalt schmecken und entdecken - Lebensmittelwertschätzung“ an Ihrer Schule.

Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Vom Organisieren einer „Reste-Schnibbelparty“, über das gemeinsame Kochen mit Eltern und Schülerinnen und Schülern, als Projektwoche mit selbstgestalteten Infomaterial zur Lebensmittelwertschätzung, einem großen Abschlussfest oder auch als kleinere Aktion in Ihrer Schule – überlegen Sie mit Ihrer Planungsgruppe gemeinsam, welche Aktion für Ihre Schule am besten passt und lassen sich von den nachfolgenden Ideen inspirieren.

Ideen für eine Aktion an Ihrer Schule:

  • Speiserestemessung:
    Ermitteln Sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern eine Woche lang die Menge an Speiseresten, die in Ihrer Mensa anfallen. Nähere Beschreibung und Materialien unter: https://refowas.de/hilfen-zur-schulverpflegung
  • Caterer-Check:
    Was wird in der Schulmensa verschwendet und warum? Schüler fragen den Betreiber der Mensa und erkundigen sich, woher die Lebensmittel kommen und wie viel am Ende des Tages in der Tonne landet.
  • Gemeinschaftliches Restekochen:
    Veranstalten Sie gemeinsam mit Schülern, Eltern, Lehrkräften und Mensa (Caterer) ein „Restekochen“. Jeder bringt etwas mit, z.B. Milchprodukte, Gemüse, Obst oder Getreideprodukte. Zusammen wird ein Rezept überlegt: Was passt gut zusammen? Was wird oft kombiniert und was kann neu ausprobiert werden? Können bekannte Rezepte verändert werden? Guten Appetit!
  • Verschwendungstagebuch führen:
    Die Schülerinnen und Schüler führen eine Woche lang ein Tagebuch über die Lebensmittel, die in ihrem Haushalt in den Müll kommen. Tauschen Sie sich im Klassenverbund über Tipps und Tricks aus, wie bestimmte Lebensmittel weiterverwendet werden können.
  • Reste-Schnibbelparty:
    Kochen Sie gemeinsam an Ihrer Schule mit Gemüseresten und Lebensmitteln mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum. Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum finden Sie unter: https://www.zugutfuerdietonne.de/initiative-material-und-aktionen/presse/pressemitteilungen/meldung/kann-man-das-noch-essen/
  • Werbeaktionen gegen Lebensmittelverschwendung:
    Schülerinnen und Schüler gestalten ihren eigenen Werbespot bzw. ein Plakat zum Thema Lebensmittelverschwendung.
  • Fotodokumentation/Ausstellung:
    Machen Sie eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern an Ihrer Schule: Was wird an Lebensmitteln weggeworfen und warum. Fertigen Sie mit den Schülerinnen und Schülern eine Fotodokumentation darüber an, die anschließend in Form einer Ausstellung in der Schule präsentiert wird.

Kostenfreie Unterrichtsmaterialien und -vorschläge:

Weitere Ideen und Anregungen:

Dies sind einige Anregungen, die Sie so übernehmen oder auch für Ihre Schule abwandeln können. Die Ideensammlung haben wir hier für Sie als Downloadhier für Sie als Download zusammengstellt.

Wir unterstützen Ihre Aktion mit kostenfreien Materialien wie Plakate und Schürzen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

05.12.2018 - „Wir brauchen mehr Ernährungsbildung, auch in der Schule“

Beim „Aktionstag Lebensmittelwertschätzung“ in Hannover kocht Ministerin Otte-Kinast mit Schülerinnen und Schülern einer Berufsbildenden Schule

Die Rote Beete stand im Mittelpunkt des „Aktionstags Lebensmittelwertschätzung“ mit Barbara Otte-Kinast, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Schülerinnen und Schüler einer Klasse des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) der BBS 2 in Hannover hatten sich das Wintergemüse als Motto einer Kochaktion ausgesucht. Die roten Rüben wachsen in der Region, sind vitaminreich und vielseitig verwendbar, sei es als Beilage, Suppe, Salat oder Snack zwischendurch.

„Das ist ein gutes Beispiel, wie man Schülerinnen und Schülern beim Kochen ein gesundes Produkt nahebringt“, sagte die gelernte Hauswirtschaftsleiterin Otte-Kinast, während sie mit den Jugendlichen ein Rote-Beete-Hummus herstellte. Die 15- bis 18-Jährigen gehören einer Schülerfirma an, in der sie nicht nur kochen, sondern auch den Schulkiosk der BBS 2 am Goetheplatz führen. Es sind sämtlich zugewanderte Jugendliche, sie haben noch keinen Schulabschluss und bekommen neben dem theoretischen und fachpraktischen Unterricht zusätzlich eine Sprachförderung. „Ich kannte bisher gar keine Rote Beete, doch das schmeckt super, und geht auch als Energy-Drink“, sagt einer von ihnen.

14.11.2018 - Zwischen Unterricht und Pausenhof

Schule als perfekter Raum für die Ernährungsbildung

Welche Rolle spielt Schule in der Ernährungsbildung? Wie sichern wir uns die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen? Diese Fragen sind der Schlüssel, wenn es darum geht, jungen Menschen die Vielfalt der Lebensmittel und Ernährungsstile zu erklären und ihnen gutes Essen schmackhaft zu machen. Schule spielt tatsächlich eine große Rolle,
denn: „Dank Schulpflicht erreichen wir dort alle Schüler jeglicher Herkunft zu 100 Prozent“, sagt Dr. Anke Oepping, Leiterin des Nationalen Qualitätszentrums für Ernährung in Kita und Schule (NQZ). Das sind in Zahlen ausgedrückt rund 8,4 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 20 Jahren an 33.600 Schulen.

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